Gegen die eigene Alltagsblasiertheit

5. Juli 2015

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, ich möchte Euch etwas erzählen, das mir seit ein paar Tagen nicht mehr ausm Kopf geht.

Am Donnerstag habe ich endlich mal den Hintern hochbekommen und bin zum Bürgeramt gedackelt, um mir einen Reisepass und auch einen neuen Perso machen zu lassen. Das schiebe ich nämlich schon ewig vor mir her. Nun bin ich ja manchmal voll nicht schlau und deshalb lief das Ganze erst mal so ab:


Joa. Nix Foto, nix Pass. Aber da meine Wartemarke mir eh verhieß, dass ich nun noch gepflegte 3 Stündchen (WAAAATT?!) zu warten hätte, konnte ich ja gut und gerne noch so doofe biometrische Dinger machen lassen gehen. Also ab zum Fotofritzen umme Ecke, aber:


Joa. Gut. Fahr ich halt nach Rüttenscheid. Da wird schon irgendwo so ne Knipsbude sein. Knipsbude gefunden, sofort dran gekommen, doofe Fotos erhalten, auf denen mein Pony aussieht wie ne Oppaglatze mit 5 sorgsam drüber gekämmten Haarsträhnen. Egal, Karl. Zurück nach Steele, anderthalb Stunden im Stau gestanden und dann im Wartebereich des Bürgeramtes rumgelungert bis ich endlich dran war.


Ich darf an Schalter XY vorstellig werden. Das ist der Schreibtisch in der hinterletzten Ecke und an ihm sitzt ein sehr betagter Mann. So betagt, dass ich denke: "Was macht der hier?! Der sollte doch LÄNGST verrentet sein!" und "Oh Gott, wie der schon guckt...!". Der guckte nämlich doof. So "Ich check eh nix mehr"-doof. Aber nun gut, ich will schließlich was von dem...nämlich zwei Pässe, also schön freundlich gelächelt und hingesetzt.

Ich trage mein Anliegen vor. Pässe. Plural. Oppa so: "Nö, junges Frollein! So geht das hier nicht. Sie haben am Schalterautomaten nur EIN Anliegen angegeben. Wir machen jetzt mal schön nur Ihren Personalausweis. Hier ist jetzt alles zeitlich getaktet und da müssen Sie sich schon an die Anweisungen halten, die der Computer Ihnen gibt. Hamse nicht richtig gelesen, ne?! Nur so huschhusch. Tja. Selbst schuld. Ich kann heute jedenfalls nicht mehr für Sie tun. Aber Sie können ja eine neue Marke ziehen und ich sehe Sie dann kurz vor Feierabend noch mal wieder."

Natürlich bin ich entrüstet! Ich zieh doch nicht NOCH MAL so ne Marke und warte NOCH MAL 3 Stunden oder so! Außerdem hat der "Frollein" zu mir gesagt. Ich HASSE es, wenn man FROLLEIN zu mir sagt! Und auuuußerdem bin ich froh, dass ich überhaupt endlich mal den Hintern hochbekommen habe! Das schaffe ich doch frühestens in 9 Monaten wieder!

Nun hatte ich zwei Optionen: Flunsch ziehen und stänkern oder freundlich Mimimimimi machen. Ich hasse Mimimimimi, aber manchmal ist Mimimimimi voll schlau. Also entschied ich mir für "voll schlau" und säuselte "Oh nein! Wie konnte ich das nur übersehen? Wie dumm von mir! Oh je, kann ich gut verstehen, dass Sie sich da an die Vorgaben halten müssen. Bürokratie ist halt kein leichtes Geschäft...blabla!".

Und plötzlich der Oppa so: "Naja, ich guck mal was sich machen lässt. Gebense mal Ihr Foto her."

So. Nun saß ich da und hab mich natürlich innerlich beömmelt, weil Mimimimimi offensichtlich zu funktionieren schien. Wohlgemerkt in Kombination mit Schnütchen und Augenaufschlag. Aber dann fing der Oppa an, mich zu belehren. Über das Bürgeramt, meine Fotos, die Welt, das Wetter. Und ich werde nur so mittelgerne von wildfremden Menschen belehrt. Aber schön weiter die Zähne zusammengebissen und ein reizendes Lächeln nach dem anderen rausgepresst. Und immer schön genickt.

Nun war der Oppa sehr langsam. SEHR langsam. Und ich hatte keinen Bock, war undercover-gereizt, mir war warm und die Luft war schlecht. Genauer: Es stank. Sehr. Nach Multivitamin-Tablette gepaart mit Mundgeruch. Und während ich noch so "Bah, bah!" dachte, sabberte der Oppa ein Stückchen Irgendwas AUF meinen abgelaufenen Ausweis, der vor ihm lag. Nach ein paar Sekunden fiel ihm das dann auch auf und er wischte es mit der Hand weg. Und zwar so, dass es eine Schmierspur auf meinem Ausweis hinterließ. Mein Blick fiel auf seine Hände. Ekelhafte Hände! Sehr, sehr ungepflegt, viel zu lange, dreckige und krumme Fingernägel. BAH, BAH! Aber schön weiter lächeln und nicken...

Meine Kleinmädchennummer sorgte zwar dafür, dass der Oppa ECHT beide Pässe für mich beantragte, aber dafür musste ich mich behandeln lassen, als ob ich eine Zweitklässlerin wäre...mit einem IQ von 54. Ich glaube, ich habe selten Aggressionen mit solch einem liebreizenden Gesichtsausdruck gepaart. Ach was, selten?! NIE! NIEEEEE!

Innerlich habe ich geschimpft: "BAH! Ekeliger Typ! Wie kann man den mit Kundenkontakt betrauen? Wie kann der nur einfach so rumspucken? Warum schneidet der sich nicht der Nägel? Is ja ne optische Zumutung! Und boaaah, wie der stiiiiiinkt! Eine olfaktorische Zumutung!". All sowas eben.

Aber dann hatte ich es irgendwann überstanden, bekam meine Formulare in die Hand gedrückt und musste nur noch zahlen. Mission so gut wie complete.

Nun wollte ich mit ec-Karte zahlen. Meine Güte, ist der Mist TEUER! Also holte der Oppa das ec-Karten-Gerät. Und dann sah ich es. Ich sah, dass er seine rechte Hand "komisch" hielt. Gekrümmt. Wie eine Kralle. Und dann verstand ich es. Der Mann musste einen Schlaganfall gehabt haben. Und hatte es trotzdem zurück in die Arbeit geschafft.

Ich saß da und hab mich geschämt. Für meine gedachten Abfälligkeiten. Für meine blasierte Hochnäsigkeit. Für mein "Keinen-Meter-weiter-denken".

Der Mann KANN sich offensichtlich seine Fingernägel nicht anständig schneiden. Und wahrscheinlich weiß er selbst nur zu gut wie seine Hände aussehen. Na klar, er könnte zur Maniküre gehen. Aber welcher Oppa macht das schon?

Ich zahlte, bekam noch 1-2 oppamäßige Belehrungssprüche gedrückt und durfte gehen. Also ab nach Hause. Dort postete ich dann auf Instagram ein kleines Video von einem Ausflug zur Halde Pluto mit nebenstehendem Text:


So. Ich habe das geschrieben, OBWOHL ich das mit dem Schlaganfall gecheckt hatte. Weil ich einfach irgendwas Lustiges rausschnoddern wollte. Es folgten Kommentare à la: "Mein Papa heißt auch Helmut und ist kein Lama." und "Helmut hat nicht gespuckt, dem ist nur sein Gebiss verrutscht." und "Ihhh. Im Bürgeramt Steele? Da sitzt so ein Typ, der ist echt [Schockgesicht-Smiley]." und "Der sitzt da schon seit Jahr und Tag. Der ist voll usselig. Schon als Kind fand ich den komisch."

Die ganze Kiste ist nun 3 Tage her und geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Weil ich mich immer noch schäme. Weil ich nicht richtig hingeguckt habe. Weil ich nicht nachgedacht habe. Weil ich es schließlich DOCH NOCH geschnallt und mich dann TROTZDEM noch lustig darüber gemacht habe. Weil ich dafür gesorgt habe, dass Andere darauf einsteigen. Weil ich mich wie ein Arsch benommen habe. Weil Alltagsblasiertheit auf Kosten Anderer einfach ECHT daneben ist! Weil es toll ist, dass der Oppa trotz seiner Einschränkungen diesen Job überhaupt macht, anstatt sich inne Ecke zu hocken!

Ich habe vor vielen Jahren mal im Rahmen eines Praktikums mit Schlaganfallpatienten zu tun gehabt und sehr nah mitbekommen wie sehr da teilweise gekämpft werden muss, um die kleinsten Kleinigkeiten neu zu erlernen. Das Sprechen, die Motorik...und ja, diese Schlaganfallpatienten haben auch gesabbert, gespuckt, hatten ekelige Hände und wirkten insgesamt einfach usselig. Aber alter Vatter, das könnte mir auch passieren. Oder Euch. Und dann sitzt man da und soll sich auslachen oder ekelig finden lassen wegen doofer Fingernägel oder einem gespuckten Bröckchen, während man sich für jeden Mist voll die Mühe geben muss?

Ich schreibe diesen Post, um mir selbst eine laute Ohrfeige zu verpassen. Und weil ich glaube, dass wir alle mal ab und an ein wenig genauer über unsere kleinen Blasiertheiten des Alltags nachdenken müssen, um fair, menschlich und herzlich zu bleiben. Denn das ist das, was zählt. Keine tiptop Fingernägel. Und Scheiß auf den Ausweis...den kann man abwischen, ne?!

So. Das musste raus. Ist vielleicht wichtiger als Trallafitti und Lekkilekki.

Merke: Nie wieder Witze auf Kosten Anderer machen, wenn man es eigentlich besser weiß.
Sowas hängt einem echt nach.


Eine Runde Nähkästchen-Gequassel: Das Beste, was mir hätte passieren können!

30. Juni 2015

Liebes Ruhrgebiet und Rest vonne Welt, von Zeit zu Zeit plaudere ich ja hier auch schomma ausm Nähkästchen. Klar, mein Blog ist ohnehin schon manchmal viel persönlicher als manch andere Blogs, aber ich erkläre das gerne immer so: Mein Blog ist wie ein Haus. Ich lasse meine Leser gerne durch mein ganzes Erdgeschoss spazieren und ins erste Obergeschoss darf auch gerne geguckt werden. Aber ich habe auch noch einen Keller und ein Dachgeschoss und da geht ne Post ab, von der hier keiner etwas mitbekommt. Soll heißen: Ich trenne das schon sehr sorgfältig und in 4 Komma irgendwas Jahren Bloggerei gab es vielleicht 1-2 persönlichere Posts, die ich mir rückblickend vielleicht gerne geknickt hätte. Aber das ist ein okayer Schnitt und ich hab draus gelernt.

Aber heute isset mal wieder soweit. Ich lade Euch in mein Dachgeschoss ein, weil ich momentan etwas SO Tolles erlebe, dass ich denke, dass ich hier davon erzählen sollte. Weil es vielleicht dem Einen oder Anderen helfen kann. Hätte ich über "sowas" mal eher einen "Erfahrungsbericht" gelesen, dann hätte MIR das nämlich SEHR geholfen. Also:

Ich habe mir einen Coach gesucht. 

So. Ihr denkt jetzt vielleicht "Hä? Watt braucht die denn n Coach?!". Kann ich Euch sagen. Weil ich immer gerne behaupte, dass ich mehr Ideen als Verstand habe. Das sage ich immer so halb im Spaß, aber eigentlich ist das gar nicht lustig. Ganz im Gegenteil. Seit Jahren schleppe ich so viele Ideen, Pläne und Visionen in meinem Oberstübchen und all meinen Jutebeuteln mit mir rum, dass mich die theoretischen Möglichkeiten einfach erschlagen haben. Ich predige hier ja immer gerne "Einfach machen!", aber eine Antwort auf "Aber was mache ich, wenn ich 1000 Sachen machen will?" hätte ich auch nicht gehabt. Klar, man könnte antworten "Fang einfach irgendwo an!". Aber was ist, wenn man nicht weiß welches Irgendwo schlau und richtig wäre? Was, wenn man befürchtet, sich durch einen Schritt einen anderen zu verbauen? Was, wenn man sich einfach nur von seinem eigenen "Machen-Wollen" erschlagen fühlt?


Joa. Und so ging es mir. Ich hatte einfach keine Ahnung. Nur Ideen, Pläne und Bock. Und da habe ich Jahr und Tag wie eine fette Henne drauf rumgehockt und blöde vor mich hin gebrütet. Bis ich keinen Nerv mehr auf mein ewiges "Theoretisch könnte ich ja mal..." hatte und beschloss, alles inne Tonne zu kloppen. Dann bin ich rumgelaufen und habe erzählt, dass mir das ja gar nix ausmacht. Dass es mir auch ohne dass ich mir meine eigenen Träume (ihhh...klingt kitschig!) erfülle, gut geht. Zwei Monate lang habe ich das erzählt. Und dann habe ich gemerkt, dass das einfach gelogen ist. Dass ich mir selbst etwas vormache.

An dem Punkt habe ich im Blogowski-Netzwerk mal ein wenig weiter aufgemacht. Wir haben dort ein sehr vertrautes Miteinander und so habe ich einfach mal erzählt, dass ich über mich selber echt traurig bin. Dass ich enttäuscht von mir bin. Weil ich so Vieles nicht gewuppt bekomme. 

Und dann bekam ich einen Tipp von Daniela von bloggerabc. Ich solle mich doch mal an Christian Müller wenden. 

Christian Müller arbeitet unter Anderem als Coach. Lebenskarriere heißt seine Seite, aber auch auf seiner Seite sozial-pr bietet er die unterschiedlichsten Beratungskonzepte für die unterschiedlichsten Bedarfe an.


Joa. Und dann hab ich mich eine Woche lang nicht getraut, ihm zu schreiben. 

Und dann Daniela immer wieder so: "DOCH! MACH DAS! DER IST NETT!"...und ich immer wieder so: "Boah, ich trau mich nicht!".

Und dann hab ich mich doch getraut.

Das war der beste und wohl auch wichtigste Schritt meiner letzten Jahre. Klingt pathetisch, ist aber trotzdem so. Und Euch erzähle ich heute davon, weil ich glaube, dass es einfach viele Leute gibt, die Pläne und Ideen horten. Die auf ihren Träumen hocken wie auf einem ollen Schemel. Die nicht in die Pötte kommen, obwohl sie gerne würden. Und genau diesen Leuten will ich sagen: Sucht Euch Unterstützung! Lasst Euch coachen! Das ist SO GEIL! (Verzeiht die Wortwahl, aber so isset halt!)


Nun mag man vielleicht denken "Joa, datt kostet aber Geld, das ich nicht habe!". Ganz im Ernst: Kratzt es zusammen! Kauft kein Eis mehr, geht nicht ins Kino, futtert nur noch Nudeln ohne Soße, ganz egal. Das, was so ein Coaching mit einem machen kann, ist so viel toller als jedes Eis, jeder Kinobesuch, jedes Festmal und was weiß ich noch alles.

Ich sitze hier seit 2-3 Wochen und BRENNE! Ich will nicht mehr schlafen. Ich will nur noch MACHEN! Weil es plötzlich funktioniert. Weil da jetzt jemand ist, der sich mit mir reindenkt. Weil jemand mein Kopfchaos strukturiert. Weil mir jemand den Input gibt, der mir die ganze Zeit gefehlt hat. Weil da jemand einfach schlauer ist als ich und ich lernen, lernen, lernen kann. Und das ist unfassbar wertvoll!


Nun klingt das alles vielleicht nicht greifbar. Also mache ich es greifbarer:

Christian bat mich zu Anfang unseres Kontakts, ihm meine komplette Situation zu beschreiben. Mein Chaos, meine Ideen, Ziele und Wünsche. Meinen Weg und meine Macken. Einfach das ganze Paket. Und so saß ich stundenlang an einer monströsen Mail und habe gedacht, dass ich ihn damit bestimmt erschlage. 

Joa. Hat ihn nicht erschlagen. Selbst jetzt, Wochen später, greift er noch Details aus dieser Mail auf, von denen ich schon gar nicht mehr weiß, dass ich sie da rein geschrieben habe. Wir haben gemeinsam Prioritätenlisten erstellt, haben strukturiert und Schwerpunkte bestimmt. Wir haben Ziele formuliert. Und Etappenziele. Und den oder die "Endgegner". Und dann musste ich "nur noch" machen. Und "machen" kann ich, wenn mir einer sagt, wie ich das am schlausten anstelle. Und genau das tut Christian.

Nun wohnt Christian in Stuttgart. Das Coaching läuft per Skype ab und mit jedem Skype-Termin bekomme ich neue Aufgaben, die wir gemeinsam formulieren. Ich bekomme Drumherum-Tipps (z.B. mehr schlafen, weil Brennen zwar toll, aber Ausbrennen doof ist!) und ich bekomme Deadlines. Und ich LIEBE Deadlines! Das ist mein Ernst. Da ist nix mit "Mach ich die Tage mal!". Da ist nur noch "Jo. Mache ich. HEUTE!". Und abends gehe ich ins Bett und habe ALLES eingehalten. Auch wenn das manchmal bis 5 Uhr in der Früh dauert und ich schon die nervigen Vögel singen höre.


Warum ich ALLES einhalte?! Ja verdammt nomma, weil da jemand ist, der sich für MICH voll Mühe gibt! Der sich um meine Belange Gedanken macht! Der mir HILFT! Der für alle meine Fragen ansprechbar ist. Der noch nie "Weiß ich nicht" oder "Nicht so wichtig" oder "Mach das einfach IRGENDWIE" geantwortet hat. Und wenn sich jemand für mich und meine Ziele SO reinhängt, dann werde ich doch den Teufel tun und pennen gehen, wenn noch irgendetwas auf der To-Do-Liste steht! 

Christian hat sich sogar einen Wecker im Handy gestellt, um jeden Tag um 18 Uhr nachzuhaken, ob ich ein tägliches To-Do, das ich immer gern verschludere, schon erledigt habe. Und wenn ich es noch nicht bis 18 Uhr gemacht habe, weil so viel Anderes auf der Liste stand, dann mache ich es um 18 Uhr SOFORT! Weil ich nicht "Öhm, nö!" antworten will.

So. Ohne Christian würde ich immer noch auf all meinen Videoschnipseln hocken. Ohne Christian gäbe es da oben nicht diese neue "Mit mir arbeiten"-Seite. Ohne Christian würde ich aktuell nicht an unterschiedlichen Konzepten feilen und mich nicht dumm und dusslig darüber freuen, dass so Vieles endlich greibarer wird. 

Ich mag gar nicht groß erzählen, um was für Ideen und Endgegner und alles dazwischen es sich hier in meinem Fall ganz genau handelt. Das ist auch nicht so wichtig. Wichtig ist, dass man sein Potential nutzt. Dass man sich selbst die Chance gibt. Und dazu gehört wohl einfach auch, dass man sich an den Punkten helfen lässt, an denen es hakt. Sonst vergeudet man sich und seine Möglichkeiten. Und das wäre dumm. Und wer will schon dumm sein, ne?!


Natürlich muss jeder für sich gucken welcher Coach aus welchen Gründen zu Einem passt. Für mich ist Christian der Richtige, weil er sich in den Bereichen Social Media, Mobile Video, Unternehmensberatung und Positionierung, aber auch im Bereich "persönliche Veränderungen" auskennt. Er hat selbst mit ganz viel Bums, Ehrgeiz und einem eigenen Coach an seinem eigenen Weg und seiner eigenen Entwicklung gearbeitet. Soll heißen: Er erzählt keinen vom Pferd. Außerdem isser Sozialpädagoge. Und ich auch. Und zwar sind wir beide DIE Sorte von Sozialpädagogen, die andere "typische" Sozialpädagogen gerne mal doof finden. Passt also. Passt alles. Und ich könnte nicht dankbarer sein.

Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht: Was hat'n die vor?! Will die aus heimatPOTTential voll die Kommerzbude basteln?! Nein. Will ich NICHT! So gut müsstet Ihr mich inzwischen kennen. Ich bin schon sehr gerne die leicht verrückte Bumsbirne, die den Spaß anne Freud über alles Andere stellt.


Ich will meinen Blog und mich nicht kommerzialisieren und Euch hier auch nicht ständig irgendeinen bezahlten Mist umme Ohren hauen. Aber ich möchte zusätzlich zu meinem Spökes hier gerne in anderen Bereichen aktiver sein oder aktiv werden. Ich möchte bestimmte Projekte umsetzen und einfach ein fettes Plus zu meinem Blog schaffen. Weil ich einfach diese Ideen habe. Und Bock. Und weil ich traurig bin, wenn ich das einfach vergammeln lasse.

Also...keine Sorge: Hier bleibt alles beim Alten, nur mit einem Mehr an Videos werdet Ihr leben müssen. Daran hab ich jetzt nämlich echt einen Narren gefressen!

In diesem Sinne: Falls Euch irgendein Schuh drückt, von dem Ihr denkt, dass er sicherlich weniger drücken würde, wenn da mal jemand Schlaueres mitanpacken würde, dann sucht Euch Unterstützung! Denn wenn Ihr WIRKLICH Bock und den Richtigen gefunden habt, geht Ihr ab wie Schmitz' Katze. Oder - wie der Eso-Onkel sagen würde: Da werden Energien in Euch freigesetzt, von denen hättet Ihr im Leben nicht geträumt!

So. Ich geh jetzt weiter brennen. Back to To-Do-Liste, my Love!

Merke I: Burn, motherfucker, burn!
(Verzeihung!)

Merke II: Danke Daniela!

Merke III: Danke Christian! Mehr als das.


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
heimatPOTTential . All rights reserved. © Maira Gall.